Jung und Alt – Klein und Groß – Fremde und Freunde: Gemeinsam lassen wir Weihnachten erklingen und schicken unsere Melodien zum Himmel. Am Sonntag, 21. Dezember 2025 beim 7. Stuttgarter Weihnachtssingen im GAZi-Stadion auf der Waldau.
Seit dem fulminanten Start im Jahr 2019 hat das Stuttgarter Weihnachtssingen alle Aggregatzustände durchlaufen. Das erste fand live im GAZI-Stadion auf der Waldau statt, in den beiden folgenden Jahren mutierte die Veranstaltung pandemiebedingt zum Stuttgarter Weihnachtsstreamen im heimeligen Setting der Stuttgarter Rosenau. 2022 konnte die Veranstaltung endlich zur Präsenz zurückkehren – und das Stadionerlebnis wird ergänzt durch einen Live Stream. Auf diese Weise können sich auswärtige Weihnachtsfreund*innen oder Organisationen wie Kirchengemeinden oder Chöre und Sportvereine einklinken.
Nach zwei Streaming-Ausgaben kehrte das Stuttgarter Weihnachtssingen 2022 in seine angestammte Location zurück: das GAZi-Stadion auf der Stuttgarter Waldau. Die Begeisterung aller Beteiligten war quasi mit Händen zu greifen. Rund 3.600 Sängerinnen und Sänger hatten sich auf den gut gefüllten Tribünen eingefunden. Ihre geballte Herzenswärme wog das regnerische Wetter locker auf.
Dass die Freude am gemeinsamen Singen so stark spürbar wurde, lag aber nicht nur an der pandemiebedingten Pause. Die Friedensbotschaft von Weihnachten entfaltete in diesem so bedrückenden 2022 eine ganz besondere Wirkung. Das Repertoire, zusammengestellt von Moderator und Chorleiter Patrick Bopp (FÜENF) griff diese Friedenssehnsucht an vielen Stellen auf. Neben traditionellen Weihnachtsliedern oder familientauglichen Hits wie "In der Weihnachtsbäckerei" für die zahlreichen Kinder standen so auch "Wind of Change" oder "Happy Christmas War is over" auf dem Programm. Musikalisch aufs Stimmungsvollste unterstützt wurde er vom Blechbläser-Ensemble EJUS Brass unter der Leitung von Christof Schmidt sowie einer kleinen Band mit Tobias Bodensiek (Bass) und Till Müller-Kray (Schlagzeug). Kein Wunder, dass Gänsehaut-Feeling pur aufkam. Spätestens gegen Ende standen vielen im Publikum sogar die Tränen in den Augen – als zu den letzten beiden Liedern "O du fröhliche" und "Stille Nacht" das Stadionlicht ausgeschaltet wurde und nur die verteilten Kerzen Licht spendeten.




